Autobiografie · Donnersbacher Klamm

Mein Blick auf achtzig Lebensjahre

von Siegfried Leitner

Kindheit auf einem Bergbauernhof, der Aufbau von Schlepplift und Gasthaus, eine Familie in der Donnersbacher Klamm — achtzig Jahre gelebtes Leben in der Steiermark.

Herausgeber: Mag. Klaus Zettler

Buchcover „Mein Blick auf achtzig Lebensjahre“ von Siegfried Leitner

Das Buch

Mein Blick auf achtzig Lebensjahre

„…mein Lebensgrau begann, wieder hellere Farben zu bekommen.“

Geboren 1945, wächst Siegfried Leitner als Bergbauernbub am Ilgenberg auf – in einer Welt aus Pferd und Schlitten, steilen Almwegen und harter Arbeit, die schon vor der Schule beginnt. Zwei Brände, die den elterlichen Hof und die Schutzhütte auf der Planneralm zerstören, prägen seine Kindheit ebenso wie der frühe Verlust von Vater und Mutter.

In diesen achtzig Lebensjahren erzählt er von einem Weg, der beständig nach oben führt: vom Lehrling über den Wehrdienst bis zum Aufbau eines eigenen Betriebs und der Donnersbacher Klamm, die ihm Herzenssache ist.

Getragen wird dieser Weg von Rosi, mit der er Familie, Gasthof und ein gemeinsames Leben gründet – und von einer Heimat, die ihn nie loslässt.

Mit unverstelltem Blick und steirischem Humor blickt Siegfried Leitner zurück: auf ein Stück gelebte Geschichte, auf Familie, Glück und Verlust – und auf die Erkenntnis, dass das Wichtige im Leben oft ganz nah liegt.

Und manchmal, wenn die Erinnerung an die jungen Jahre aufblitzt, klingt in seinen Ohren noch der alte Spruch: „Dixbusch, Daxbusch, Happenschnaps und Flederbusch…“

170 × 240 mmFormat
FadenheftungBindung
FarbcoverAusstattung
140 SeitenUmfang
29,50 €Preis

Einblicke

Bilder aus dem Buch

Es war mir wichtig, meine Geschichten durch zahlreiche authentische Bilder aus der jeweiligen Zeit zu untermalen. Hier nur einige davon.

Mit Vater und Mutter auf der Hausbank
Mit Vater und Mutter auf der Hausbank
Das erste Moperl
Das erste Moperl
Auf der Planneralm
Auf der Planneralm
Beim Heer
Beim Heer
Hochzeit
Hochzeit
Aufbau Gasthof
Aufbau Gasthof
An der Schank
An der Schank
Nepal
Nepal
In der Klamm
In der Klamm

Leseprobe

Ein paar Zeilen aus dem Buch

Drei kurze Passagen, die einen ersten Eindruck vom Erzählton des Buches geben.

Des Öfteren hörte man, dass es Brandstiftung gewesen sei, weil eingelagerte „braune“ Güter verschwinden sollten. Wie auch immer, der Verlust des fortschrittlichen Hauses wurde jedenfalls lange Zeit später noch bedauert, oft darüber gesprochen.

Es war Herbstzeit, Vater und ich waren einspännig mit unserer Noriker-Stute „Nelli“ vor dem „Steirerwagerl“, oberhalb des „Plannertörls“ angekommen. Es war dies jene Stelle des Weges, von der aus das noch neue Haus, sein Traumhaus, zum ersten Mal ins Blickfeld kam. Es war späterer Nachmittag, die tiefstehende Sonne spiegelte sich in den Fensterreihen und nahm den Weg zurück in Vaters Augen. Mit Blick von der Seite sah ich dort den besonderen Glanz von Stolz und Zufriedenheit über das Geschaffene. Kein anderes Mal nahm ich eine so tiefgehende Gefühlsregung bei ihm wahr. Er war in diesem Augenblick wohl am Ziel seiner Träume angekommen. Unvergesslich für immer!

Aus dem Kapitel „Hüttenzauber im Leitnerhaus“

Die größten Chancen, dass das spaltoffene Fenster bald ganz aufgeht, hatte der mit den besten „Gasslsprüchen“ im Repertoire. Harmlos hörten sich die anfänglichen an, etwa dieser – „Dixbuschn, Daxbuschn, hörst mi nit daherhuschn, mit meim sikrischen, sakrischen Flederbuschen“.

Wenn die Angebetete länger den Einlass verwehrte, zögerte, den begehrten „Happenschnaps“ (Happen für Polster) unter ihrem Polster hervorzuholen, steigerten sich die Werbesprüche in Wort und Inhalt. Schon die noch nicht sehr erfahrenen Mädels verstanden es, den Einstieg unter Spannung zu setzen, ehe dann früher oder später aus dem „Nein“ über das „Vielleicht“ doch ein „Ja“ wurde.

Aus dem Kapitel „Fensterln, Bundesheer und die Post“

Ganz anders hier, die zwei älteren Herren, einer aus Donnersbach, der zweite aus Irdning nahmen es nicht gar so streng. Sie sagten wohl, dass sie nun seit über drei Wochen beobachten, dass man sich hier nicht an die Regeln hält, der Betrieb gehe ja täglich beinahe rund um die Uhr. Da hatten sie nicht unrecht. In Anbetracht dessen, dass hier alles noch neu ist, und mit der Ermahnung, uns künftig an die Anordnungen zu halten, wollen sie am Anfang ein Auge zudrücken. Den Gästen legten sie nahe, ihren baldigen Abschied ins Auge zu fassen, sie würden sich mit dem Dienstfahrzeug drüben an die Kreuzung stellen und das überwachen. So geschah es dann auch, fast jeder musste nach der Brücke an dieser Kreuzung vorbei, oh je dachte ich, jetzt wird es passieren.

Aus dem Kapitel „Die erste Wintersaison“

Buchpräsentation · 22. August 2026

Wanderung & Buchpräsentation im Gasthof Leitner

Beginn um 15:00 Uhr am Parkplatz des Gasthofs Leitner in der Donnersbacher Klamm — mit einer gemeinsamen Wanderung zur Holzknechthütte. Im Anschluss geht es zurück zum Gasthof Leitner zur Präsentation des Buches.

So läuft der Nachmittag ab

  • 15:00 Uhr — Treffpunkt am Parkplatz des Gasthofs Leitner
  • Wanderung — gemeinsam zur Holzknechthütte in der Donnersbacher Klamm
  • Rückkehr — zum Gasthof Leitner
  • Buchpräsentation — mit Siegfried Leitner im Gasthof Leitner

Mehr über den Gasthof: www.gasthof-leitner.at

Vorreservierung zur Veranstaltung

Teilnahme an Wanderung & Präsentation

Um Vorreservierung wird gebeten — direkt beim Gasthof Leitner:

ℹ️ Wichtig: Die Vorreservierung beim Gasthof Leitner betrifft ausschließlich die Teilnahme an der Veranstaltung (Wanderung & Präsentation). Um ein Exemplar des Buches zu reservieren oder zu bestellen, nutzen Sie bitte das Formular weiter unten. Zum Buch-Formular →

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Reservieren Sie Ihr Exemplar kostenlos zur Abholung im Gasthof Leitner — etwa bei der Buchpräsentation am 22. August 2026. Oder bestellen Sie schon jetzt online: der Versand erfolgt frühestens ab 24. August 2026.

Gesamtbetrag 29,50 € Zahlbar bei Abholung im Gasthof Leitner.